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Samstag, 22.03.2014

Goodbye Heimat

Es ist soweit - ich bin dann mal für 3 Monate weg!

Sonntag, 23.03.2014

Mein vorerst letzter Abend in Deutschland

Danke an Stef, Anna, Sara-Lena und Lenny für den schönen Abend und die tolle Nacht!

Nach einem letzten super tollen Abschiedsgeschenk von Steff am Flughafen in Hannover, war ich dann um 5 Uhr morgens auf mich allein gestellt. Ich war erstaunlicherweise ganz ruhig und uneinheimlich entspannt. Es wurde Zeit, dass es endlich losgeht.

Nach dem Theater mit dem Internet-Check-In hat mich der fähige Mitarbeiter am Schalter in Hannover gleich erstmal bis Melbourne eingecheckt, sonst hätte ich mein Gepäck jedes Mal neu aufgeben müssen. Also, meine Rede – lieber auf face-to-face Kommunikation als auf Elektronik vertrauen.

Dann bin ich zuerst von Hannover nach Amsterdam geflogen.

Sonntag, 23.03.2014

Zwischenlandung in Amsterdam

Der Amsterdamer Flughafen ist riesig aber super organisiert. Da konnte man sich trotz der Überdimensionalität auch als Frischling zurecht finden. Auch wenn ich mir nen Wolf gelaufen hab :-) 

Sonntag, 23.03.2014

Zwischenlandung in Atlanta

Dann kam der lange Flug nach Atlanta. Da saß ich neben einem komischen Amerikaner. Er war ungefähr in meinem Alter und hatte einen Vollbart, den er auch regelmäßig gekämmt hat – ich musste beim ersten Mal fast losprusten :-) Er war nicht gerade gut gelaunt und mega angepisst von allem, doch gegenüber den Flugbegleitern super höflich – „Thank you, Sir“ „Thank you, Madam“– komischer Typ. Er hat die ganze Zeit Heavy-Metal-Musik gehört und war einfach nur unsympathisch. Aber insgesamt war der Flug super. Ich weiß auch nicht, was alle gegen das Essen im Flieger haben. Das war viel besser als gedacht – meine Pasta war zwar versalzen, aber der Rest war richtig super! Ich dachte, nach dem Lunch war’s das mit dem Essen. Aber nein – dann gab es kurz vor der Landung nochmal Eis und Pizza. Und Trinken konnte man bis zum Abwinken. Also mein erster Transatlantik-Flug war toll, auch wenn die Zeit nicht gerade schnell verging und ich auch nicht wirklich schlafen konnte.

In Atlanta wurde es dann freaky. Die haben da eine eigene U-Bahn im Airport um von einem Gate zum anderen zu gelangen. Das war richtig gut, denn ich musste mehrmals das Gate wechseln, weil sich verschiedene Flüge verspätet hatten und meine Flug nach Melbourne drei Mal verlegt wurde. Man konnte sich auch von Chauffeuren in kleinen Autos von Gate zu Gate fahren lassen. Aber das war so richtig nervig - die Autos piepen die ganze Zeit in einer Lautstärke, die nicht mehr feierlich ist, damit die Menschenmassen ihnen Platz machen. Neben dem Piepen hat gleichzeitig noch eine Stimme ständig Flugänderungen und Passagierdaten durchgegeben, an jedem Gate wurden nochmal gesondert Infos durchgesagt und überall liefen Fernseher mit Basketball. Und ich war 4 Stunden auf dem Flughafen. Es war die reine Reizüberflutung, aber irgendwie hatte das auch was. Die Telefone standen mitten in diesem Trubel. Und ich habe verzweifelt versucht ein Collect-Call zu Anneliese (meine Gastoma)aufzubauen, konnte die Mitarbeiter in der Vermittlung bei dem Lärm um mich herum aber akustisch nicht verstehen. Das war ein Spaß, aber es hat irgendwie geklappt. In Atlanta waren sie nicht ganz so organisiert, wie in Amsterdam, aber dafür so richtig amerikanisch! Ich habe es mir genau so vorgestellt. Ich weiß nicht, wie oft ich in den 4 Stunden „Excuse me“ (Entschuldigung) oder „You’re welcome“ (Keine Ursache) gehört habe.

Sonntag, 23.03.2014

Finally Melbourne

Und dann kam ich endlich in Melbourne, Florida an! Anneliese und Nick (Annelieses Enkel) haben schon am Flughafen auf mich gewartet. Es war so herrlich warm in Melbourne, obwohl es schon gegen elf Uhr abends war. Wir sind dann nach Hause gefahren und es gab mitten in der Nacht erst mal Apple-Pie mit Eis und Erdbeeren. Und ich war noch so satt vom Flug. 

Montag, 24.03.2014

Ocean und Shopping

An meinem ersten Tag gab‘s gleich das ganze Paket mit Beach und Shopping-Mall. Der Strand ist toll! Man kann dort wunderbar spazieren gehen, weil man einfach mal kein Ende sieht. Doch das Wetter ist gerade ziemlich unbeständig. Die Sonne wird schon noch ihr wahres Gesicht zeigen.

Das Shopping-Center ist ein wenig anders als bei uns. Da gibt es dann auch mal ein Geschäft, in dem Tiere verkauft werden und auch ein Büro, in dem man sich für die Army einschreiben kann und an einem Gewinnspiel für einen John Deere Traktor konnte man auch teilnehmen. Und an meine Mädels: Victoria‘s Secret ist nur halb so toll, wie wir dachten. Vielleicht hat New York da noch mehr zu bieten :-D Aber dafür habe ich schon mein erstes Paar Schuhe geshoppt. Ihr kennt mich ja, ich konnte nicht wiederstehen. Und dann meinte Anneliese zu mir „So, Natalie you will drive us home.“ Und schwupps war ich schon mit dem Auto auf dem Highway unterwegs. Die Schaltung ist gewöhnungsbedürftig (weil man nicht schalten muss^^), aber alles in allem war’s mega cool!

Mittwoch, 26.03.2014

Cape Canaveral

Heute bin ich mit Nick nach Cape Canaveral gefahren und wir haben das Kennedy Space Center besucht. Die NASA schickt von hier aus die Space-Shuttle (Apollo, Atlantis) ins Weltall. Das ist ein riesiges Areal mit den verschiedenen „Abschießstationen“ und einem Besucherkomplex mit Museen, IMAX-Kino und Simulatoren. Da ist für die ganze Familie gesorgt. Es war alles sehr beeindruckend und spannend, weil dort die echten Space-Shuttle ausgestellt werden und man alles selbst ausprobieren kann (also, ich war nicht wirklich im Weltall, aber ihr wisst, was ich meine^^).  

Hier habe ich auch die ersten deutschen Touris kennengelernt. Das war gleich eine ganze Altherren-Biker-Gang (einer von ihnen unten im Bild). Die waren lustig und konnten kein Wort Englisch. Das muss man erst mal bringen. Wir haben ein wenig über Space-Shuttle fachgesimpelt und wie man den Antrieb für ein Motorrad nutzen könnte^^

 

Als ich mit Nick nach Hause kam, war schon Terry (Annelieses Tochter = Nicks Mutter) zu Besuch und Jordan (Terrys Tochter = Annelieses Enkelin = Nicks Schwester) kam auch noch. Jetzt kenne ich die ganze Sippe und bin gespannt, was die Zeit noch so bringen wird.

Samstag, 29.03.2014

Tornado Alarm

So, meinen ersten Tornado habe ich auch schon überstanden. Das geht hier in Florida ganz schnell. Du sitzt gerade noch draußen und schon geht die Welt unter. Es wird dann das Fernsehprogramm unterbrochen und eine Tornadowarnung durchgegeben. Wir hatten nur keinen Fernseher an. Terry hat uns angerufen und Bescheid gegeben. Terry wohnt in Cocoa Beach etwas weiter nördlich von Melbourne und da bestand die Warnung schon, als bei uns noch alles super war. Aber dann ging es richtig los. Leute! Die Menschen nehmen das hier aber ganz gelassen – die Sonne wird schon bald wieder scheinen und so solange es kein Hurricane ist, wird’s schon wieder werden. Naja, ich fand‘s ganz schön krass!

Sonntag, 30.03.2014

Endlich Sonne

Heute hatte ich meine ersten real American Pancakes mit Blueberries!!! 

Und dann muss ich Euch heute einfach ein bisschen neidisch machen! Gestern noch Tornado heute 30 Grad und Sonne satt. Der Beach ist einfach traumhaft! Und ich kann Euch endlich sonnige Bilder zeigen.

Und dann fliegen einfach mal die Flugzeuge mit Werbebanner über den Strand (wenn ihr genau hinseht, könnt ihr es sehen. Also ich konnte den Piloten sehen :-) Genau das Richtige für dich, Mama!). 

 

Mittwoch, 02.04.2014

Die Amerikaner und ihre Drive-Thrus

Gerade habe ich ziemlich entspannte Tage hinter mir mit viel Sonne und viel Strand. Langsam bekommt man mit, wie die Dinge hier so laufen und wie die Amerikaner so ticken. Sie machen gefühlt wirklich alles mit dem Auto! Es gibt einen Drive-Thru für alles! Wir kennen das ja vom Essen – also bei McDonald kann man ja auch mit dem Auto durchfahren – oder von der Autowäsche. Aber hier ist das echt schon lächerlich! Hier gilt das Gleiche z.B. für die Apotheke, die Bank und sogar für den Friedhof. Du musst dein Auto gar nicht mehr verlassen. Also das mit der Bank lass ich mir ja noch gefallen. Auch wenn es befremdlich war, über Monitor mit dem Bankangestellten zu sprechen und zu sagen, wie viel Geld man haben will. Dann legt man die Kreditkarte in eine Box und die wird dann über so eine Art Rohrsystem zum Bankangestellten versandt. Der packt das Geld rein und schickt dir die Box zurück und du sitzt die ganze Zeit im Auto und wartest :-D Aber beim Friedhof hört es dann bei mir auf. Mit dem Auto durch den Friedhof fahren – geht’s noch? Da gibt es eine richtige zwei-spurige Fahrbahn mit Parkplätzen am Rand und du springst schnell raus und stellst deine Blumen in die Vase. Ist ja auch viel praktischer und so idyllisch (Das ist jetzt Sarkasmus^^). Die Amerikaner sind schon lustig, meist auch freundlich, aber die meinen das nicht immer so ernst. Mag ich ja persönlich überhaupt nicht, aber für Studienzwecke ist das echt interessant. Man kommt auf jeden Fall immer mit Leuten ins Gespräch.